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Flug und Ankunft in Quito

Am frühen Nachmittag des 3. September 2001 standen alle "gestiefelt und gespornt" mit mehr oder weniger Reisegepäck auf dem Kirchplatz von St. Dreikönigen und schauten erwartungsvoll in Richtung Venloer Straße, von wo wir die Ankunft unseres Shuttle-Busses zum Flughafen Köln/Bonn erwarteten. Nach kurzer Wartezeit ging es dann in Richtung Airport. Dort  starteten wir zunächst nach Amsterdam.

Erwartung der Dinge, die da kommen !!!

In Amsterdam Shipol hatten wir fünf !!! Stunden Zeit "zum Relaxen". Es standen hier wunderschöne, bequeme "Polstersessel" (aus Schaumstoff!)  zur Verfügung, in denen man alle Viere von sich strecken konnte, was wir auch weidlich ausnutzten. Andere stillten Hunger und Durst in den dort zahlreich vorhandenen Restaurants, wieder andere deckten sich im Duty-free-Shop mit diversen Dingen ein. Zwei unserer Teilnehmer standen etwas abseits und gönnten sich wegen des kommenden langen und engen Sitzens im Flugzeug ein "Thrombose-Spritzchen".

Nachdem alle sich auf ihre Art für die lange Reise gerüstet hatten, ging es nun gegen Mitternacht in Richtung Karibik. Nach ca. 8 Stunden langer Flugzeit landeten wir in Curacao, das zu den niederländischen Antillen gehört. Dort durften wir für 11/2 Stunden unsere Maschine verlassen. Hier herrschte tiefe Nacht! Eine tropische Brise (310 Celsius) aus der Karibik umfing uns und so machten wir uns schnell auf in die rettende Flughafenhalle, die zumindest etwas angenehmere Temperaturen versprach.

Gegen 5 Uhr Ortszeit ging's dann weiter in Richtung Quito, wo wir dann einschließlich eines kurzen Zwischenstopps endlich nach weiteren 41/2 Stunden landeten. Es waren nun seit unserem Abflug in Köln ca. 22 Stunden vergangen!!! Nach langen, umständlichen Einreiseformalitäten freuten wir uns trotz einiger Müdigkeit, endlich am Ziel unserer Reise zu sein.

Am Ausgang des Flughafengebäudes wurde uns "mit großem Bahnhof" von unseren Freunden ein herzlicher Empfang bereitet, einige Personen seien hier aufgeführt:
Pfarrer Martin Schlachtbauer, Schwester Filomena und Schwester Conchettina (die beiden Leiterinnen der Krankenstation), Frau Gerti Cordoba (unsere Bezugsperson zu Sta. Hildegarda), Herr Dr. Bernhard Zehetbauer (Leiter unseres Reisebüros) sowie weitere Gemeindemitglieder der deutschsprachigen Kirchengemeinde St. Michael in Quito.


 

Nachdem sich alle miteinander bekannt gemacht und ausgiebig geplaudert hatten, führte man uns mit den schon bereit stehenden Fahrzeugen in unser schönes 5 Sterne-Hotel, wo einige von uns schon bald in tiefen Schlaf fielen. Die lange Reise hatte uns alle geschlaucht.

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